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Qualitätssicherung
Hochsensible Prüfroutinen für effiziente QS-Prozesse

In eigens zertifizierten Prozessen fertigt Aachener Quarzglas auf 2500 Quadratmetern Produktionsfläche hochwertige Glas- und Keramikbauteile für komplexe Industrieanwendungen. Die fachliche Kompetenz des 60-köpfigen Mitarbeiter-Teams und eine umfassende Qualitätssicherung, garantieren die konsequente Einhaltung der hohen Qualitätsspezifikationen anspruchsvoller Kunden.

Der QS-Prozess beginnt mit der sorgfältigen Wareneingangskontrolle. Anschließend werden die Quarzglas-, Borosilikatglas- und Keramikprodukte entlang des gesamten Fertigungsprozesses geprüft. Die optische Kontrolle wird sowohl an den einzelnen Maschinen, als auch in Form genau spezifizierter Zwischenkontrollen in unserer QS-Abteilung durchgeführt. Der Umfang der Endkontrolle kann auf Kundenwunsch bis zu einer Kontrolldichte von 100 Prozent ausgeweitet werden, wobei als Standard eine Endkontrolle nach AQL 1.5 vorgesehen ist. Alle erstellten Protokolle werden lückenlos dokumentiert und für einen Zeitraum von 10 Jahren archiviert.

Quarzglas- und Keramikprodukte von Aachener Quarzglas sind Präzisionsbauteile. Deshalb setzen wir ein breites Spektrum taktiler und optischer Messsysteme ein, um Ihnen eine Produktqualität im Rahmen der von Ihnen gewünschten Fertigungstoleranzen anbieten zu können.

Prüfverfahren

Optisches Messen

Optische Messgeräte arbeiten berührungslos und eigenen sich deshalb sehr gut zur Vermessung empfindlicher Bauteile, die hohe Präzisionsanforderungen erfüllen müssen. Aachener Quarzglas setzt folgende optische Messgeräte zur Qualitätssicherung ein:

Interferometer

Im QS-Prozess werden Interferometer eingesetzt, um die hohen Ansprüche an die Ebenheit von Planoptiken zu prüfen und zu dokumentieren.

Mikroskope

Bei der QS kommen unterschiedliche Mikroskoptypen namhafter Hersteller zum Einsatz eingesetzt. Da die Mikroskope variierende Beleuchtungscharakteristika aufweisen, besitzen sie auch unterschiedliche Stärken bei der Fehlererkennung. Aufgrund der jahrelangen Erfahrung unseres QS-Teams spezifizieren wir in Absprache mit unseren Kunden neben der Prüfmethode auch die Auswahl der eingesetzten Mikroskope.

Digitale Messsoftware

Digitale Messsoftware wird im QS-Prozess immer dann angewendet, wenn die Flächen nur mit hohem Risiko vermessen werden können. Beispiele hiefür sind scharfkantiger Werkstücke und kleine Konturen.

3D Laserscanning

Kratzer und Oberflächen können von unserem QS-Team dank des 3D Laserscanning-Verfahrens  mit einer Genauigkeit von 0,5nm beurteilt werden. Der Einsatzbereich dieses QS-Verfahren reicht bis zu einer Messtiefe von 7mm.

Taktiles Messen

Die taktile Messtechnik ist ein Standardmessverfahren, beim dem die Oberfläche von Werkstücken Punkt für Punkt abgetastet wird. Aufgrund der ermittelten Messwerte lassen sich detaillierte Rückschlüsse auf die Qualität der Bearbeitungsprozesse ziehen. Aachener Quarzglas setzt folgende taktilen Messgeräte zur Qualitätssicherung ein:

Messmaschinen mit einer Genauigkeit von 3 µm auf 600mm

Durch den Einsatz moderner Messmaschinen besteht die Möglichkeit, CAD-Daten einzulesen und auch Freiformen mit höchster Präzision zu messen.

Handmessmittel

Im QS-Prozess werden ausschließlich Messmittel namhafter Herstellern verwendet, um belastbare Messergebnisse und eine gleichleibende Qualität der Werkstücke zu gewährleisten.

Oberflächenmessgeräte (Surftest)

Aachener Quarzglas verfügt über mehre Oberflächenmessgeräte, um bereits während der Produktion die hohe Oberflächengüte der Präzisionsbauteile zu gewährleisten.

Perthometer (Profilmessgerät)

Perthometer werden in den QS-Verfahren eingesetzt, um die Formen der Bauteile nach dem Läppen zu prüfen.

Laserbeschriftung

Lasermarkierungen ermöglichen die einwandfreie Identifikation und Rückverfolgung hochwertiger Bauteile aus Quarzglas und Borosilikatglas. Damit sind Laserbeschriftungen ein elementarer Bestandteil der Qualitätssicherung entlang der gesamten Prozess- und Lebensdauerkette von Quarzglas- und Borosilikatglasprodukten.

Aachener Quarzglas führt kundenseitig spezifizierte Lasergravuren routiniert, schnell und präzise aus. Eine hohe Wiederholgenauigkeit garantiert bei gleichbleibender Qualität dauerhaft widerstandsfähige Laserkennzeichnungen.

Das laserinduzierte Gravieren ist das ideale Beschriftungsverfahren für die empfindlichen Werkstücke aus Quarzglas und Borosilikatglas. Als berührungsloser Beschriftungsprozess erzeugt die Laserkennzeichnung keinerlei Spannungen in den Glaswerkstücken, eine Bruchgefahr wird so zuverlässig ausgeschlossen. Ein weiterer Vorteil der berührungslosen Laserbeschriftung ist die saubere Verfahrensweise ohne Verbrauchmaterialien und Werkzeugverschleiß.

Materialien: Quarzglas, Borosilikatglas

Arbeitsbereich: 600X300X200mm H/B/T

Laserbeschriftungen: Seriennummern, Chargennummern, Embleme

Laserbeschriftungsarten: Direktgravur ohne Schablone, Rundgravur

Lösungen

Ihr persönlicher Ansprechpartner

Patrick Pettenberg

Patrick Pettenberg

Leiter Qualitätssicherung

+49 241 879720 44
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